Tarja Soile Susanna Turunen (->Bedeutung von Tarja´s Namen)wurde am 17. August 1977 in der ostfinnischen Stadt Kitee geboren. Zusammen mit einem sieben Jahre älteren und einem fünf Jahre jüngeren Bruder wuchs sie in dem 500 - Seelen Dorf Puhos nahe der russischen Grenze auf. Ihr Kindheit spielte sich in einer von Seen und Wäldern geprägten Landschaft fernab von Großstadtrummel ab. Schon sehr früh wurde deutlich, dass in Tarja großes musikalisches Talent schlummerte. Mit drei Jahren fängt sie zum ersten Mal während einer Familienfeier zu singen an. "Ich kann mich da nicht selbst dran erinnern, aber meine Mutter erzählt mir diese Geschichte oft. Ich habe plötzlich zu singen angefangen. Meine Mutter hat mich dann auf den Tisch gesetzt, da mich sonst keiner gesehen hätte. Das muss das erste Mal gewesen sein, wo ich vor einem Publikum gesungen habe."1 Ihre Mutter erkannte die starke und klare Stimme ihrer Tochter und nahm sie einige Jahre später mit zur Gemeinde, wo sie in den Chor aufgenommen wurde. Zusätzlich erhielt sie Unterricht in einer Kindergruppe. Mit sechs Jahren fing sie außerdem an, das Klavierspielen zu lernen. "Meine Eltern haben keinerlei musikalische Ausbildung, aber sie sind Musikliebhaber. Sie sahen mein Talent und steckten mich in eine Musikschule."2 Bereits als Kind machte es Tarja viel Freude, vor Publikum aufzutreten und ihr Talent auch zu zeigen. "Ich war ein sehr schauspielerisch veranlagtes Kind und mochte es,bei verschiedenen Veranstaltungen als Sängerin oder Schauspielerin aufzutreten."3 Ihre damaligen Vorbilder waren Soul - Sängerinnen wie Whitney Houston und Aretha Franklin. "Mein größtes Idol war Whitney Houston. Ich wollte immer genau wie sie sein und versuchte oft sie zu imitieren. Meinem Gesangslehrer gefiel das. Er meinte immer, ich würde eines Tages die nächste Whitney Houston werden. Aber dann habe ich meine Ausbildung in klassischem Gesang begonnen. Er hat nie wieder ein Wort mit mir gesprochen. Ich nehme an, er war sehr enttäuscht über meine Entscheidung und hätte es gerne gesehen, wenn ich mit dem Soul weitergemacht hätte."4
Mit 15 Jahren nahm Tarja ihre erste Unterrichtsstunde in klassischem Gesang. Zu dieser Zeit sang sie auch bei einem Weihnachtskonzert in einer Kirche zum ersten Mal vor einem Publikum von mehr als tausend Leuten. Sie ließ ein begeistertes Publikum zurück, wurde aber andererseits besonders bei Gleichaltrigen mit Neid und Ablehnung konfrontiert. Sie begann ihr Studium an der Musikhochschule in Savonlinna mit den Hauptfächern klassischer Gesang und Musiktheater und wechselte mit 18 Jahren zur Sibelius Akademie in Kuopio, wo sie Kirchenmusik studierte. Tarja schloß sich auch dem Opera Festival Chor in Savonlinna an.
Etwa zeitgleich rief Tuomas Holopainen 1996 Nightwish in Leben. Er kannte Tarja aus der Schule und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte auf einem Demo seiner neuen Band zu singen. "Ich war sehr überrascht, als mich mein Schulkamerad Tuomas höflich fragte, ob ich auf seiner Demo singen würde, weil wir bis dahin nie wirklich miteinander geredet hatten. Er war ein sehr schüchtener Kerl, der Klarinette spielte und mir immer nur zuwinkte, wenn wir uns in unserer Schulband trafen. Seine Mutter war meine Klavierlehrerin und er hatte mich auch auf einigen Veranstaltungen in unserer Heimatstadt Kitee singen sehen. Da ich zuvor nie Metal gehört hatte, erschienen mir Tuomas` Songs ziemlich verrückt, aber ich mochte sie irgendwie und entschloß mich daher für ihn zu singen."5 Tarja willigte ein und niemand ahnte zu dieser Zeit, welche Ereignisse dadurch in Gang gesetzt wurden. Zuerst war nur ein Demoalbum geplant. An Gigs etc. dachte noch niemand. Doch dann entwickelte Tuomas` Experiment Nightwish ein Eigenleben. Im November 1997 erschien das Debutalbum "Angels Fall First" und Nightwish eroberte in Windeseile die Herzen zahlreicher Fans weltweit."Keiner bei Nightwish konnte sich vorstellen, dass das passieren könnte ! Nicht mal das Label Spinefarm glaubte daran. Sie veröffentlichten unser ersten Album nur, weil sie dachten es hätte was Exotisches, Nettes, und weil ich eine Frau war, die in einer Metal Band sang…Das war ein sehr naiver Versuch und Spinefarm gab uns viele Freiheiten und hat sich nie eingemischt. Nun, mit der Zeit haben wir dann begriffen, dass sich Nightwish zu mehr entwickelte, als wir uns je vorgestellt hatten. Es war eine bewusste Entscheidung für mich, als ich beschloss auf dem ersten Demo zu singen. Danach erlebte ich aber Dinge, von denen ich niemals auch nur geträumt hätte. Ich dachte, es würde nur ein Album geben. Aber dann kam unsere Karriere in Schwung."6 Nach dem Erfolg von "Angels Fall First" fand im Dezember 1997 in Nightwish`s Heimatstadt Kitee das erste Konzert der Bandgeschichte statt. Für Tarja, die vor der Gründung von Nightwish mit Metal nicht allzuviel anfangen konnte, war dies ein besonders seltsames Gefühl: "Ich weiß, dass ich Angst hatte - und die anderen auch. Es war eine großartige Sache, aber gleichzeitig auch irgendwie schrecklich. Vor diesem Tag hatte ich nie damit gerechnet, in einer Metal-Band zu singen und plötzlich ging ich da mit eben so einer Band auf die Bühne - das war unbegreiflich."7 Mit dem Album "Oceanborn", das im Dezember 1998 veröffentlicht wurde, gelang Nightwish in Finnland endgültig der Durchbruch. Im Laufe des Jahres 1999 gaben Nightwish zahlreiche Konzerte in Finnland. Es folgte eine Europatour mit der deutschen Band Rage Ende desselben Jahres. Trotz diesem vollen Programm ging Tarja auch anderen Projekten nach. Ende des Jahres 1999 übernahm sie eine Rolle als Solistin in einer Balletproduktion der finnischen Nationaloper. " Das Evangelikum", so der Name des Stücks, wurde von Jorma Uotinen geschrieben, der auch Regie führte.
Mit dem Song "Sleepwalker" nahmen Nightwish Anfang 2000 an der finnischen Vorentscheidung für den Grand Prix d`Eurovision de la Chanson teil, wo die Band von den Zuschauern auf den ersten Platz gewählt wurde, aufgrund der schlechten Bewertung durch die Jury ingesamt aber auf Platz zwei landete.
Im Mai 2000 wurde das dritte Album - "Wishmaster" - veröffentlich, das in Finnland mit Platin ausgezeichnet wurde und Nightwish auch jenseits der finnischen Grenzen zum Durchbruch verhalf. Nach der Veröffentlichung folgte die "Wishmaster World Tour", die in Kitee begann und die Band von dort erstmals zu einer dreiwöchigen Tournee nach Südamerika führte. Für die Mitglieder der Band und besonders auch für Tarja war die Südamerika - Tour ein besonders eindrucksvolles Erlebnis, was nicht zuletzt auf die Begeisterungsfähigkeit der einheimischen Fans zurückzuführen ist: "Die Leute dort sind einfach liebenswürdig. Ich bin dort sehr oft im Urlaub gewesen, vor allem in Argentinien. Die Situation in diesem Land hat sich in letzter Zeit sehr verschlechtert. Aber als Nightwish dort zum ersten Mal vor zwei Jahren auftrat, waren wir erstaunt, wie gut wir dort empfangen wurden. Ich kann ehrlich sagen, dass die Konzerte, die wir in Südamerika gaben, die großartigsten in der Karriere von Nightwish sind. Nun ja, technisch gesehen ist es nie einfach, dort zu spielen. Es geht immer irgendetwas schief und die Organisation ist ein Chaos. Aber diese Dinge werden durch den Enthusiasmus des Publikums wieder aufgehoben. Es gibt dort eine Verbindung zwischen Publikum und Band, die man nirgendwo anders findet."8 Von Südamerika ging es zurück nach Europa, wo Nightwish u.a. erstmals auf dem Wacken Open Air in Deutschland auftraten.
Im April 2001 erschien die DVD "From Wishes to Eternity", auf der u.a. eine Liveaufzeichnung des Konzerts von 29. Dezember 2000 in Tampere, Finnland, zu sehen ist. Kurz darauf folgte die Veröffentlichung der EP "Over the Hills and Far Away". Doch während die Band die Erfolgsleiter steil nach oben stieg, gab es innerhalb der Mitglieder Meinungsverschiedenheiten, die Tuomas Holopainen beinahe dazu veranlasste, das Ende von Nightwish bekanntzugeben. Soweit kam es jedoch zum Glück nicht. Bassist Sami Vänska verließ die Band und wurde durch Marco Hietala von Sinergy ersetzt und so konnte die Karriere von Nightwish weitergehen. Doch auch Tarja war mit der Situation nicht wirklich glücklich. Obwohl sie mittlerweile an der Metal - Musik Gefallen gefunden hatte, konnte sie sich mit der "Sex, Drugs & Rock`N Roll" - Mentalität und den regelmäßigen Alkoholexzessen ihrer Bandkollegen nicht recht anfreunden. "Auf den Touren unserer ersten beiden Album, ist mir das unglaublich auf die Nerven gefallen. Ich wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden und schlafen, aber ich habe ständig den Partylärm der anderen gehört."9 Durch Gespräche und Kompromißbereitschaft verbesserte sich diese Situation jedoch: "Auf unseren ersten Touren hat das zu Unmut auf beiden Seiten geführt, aber wir haben mittlerweile gelernt, Kompromisse zu schließen und uns gegenseitig so zu akzeptieren, wie wir sind. Nun kommunizieren wir besser miteinander. Für die Jungs ist es in Ordnung, dass ich nicht mit ihnen feiern will und sie passen auf, dass sie mich nicht stören, wenn ich schlafe. Und ich freue mich für sie, wenn sie sich betrinken können." 10 Der Erfolg von Nightwish besonders in Finnland brachte jedoch auch den Verlust der Privatsphäre mit sich, so dass es für Tarja bald unmöglich wurde, ein normales Leben zu führen. Außerdem beeinträchtigte ihre Karriere bei Nightwish ihr Studium, da sich die klassische Musikszene in Finnland als äußerst konservativ erwies und wenig Begeisterung für Tarjas Engagement in er Metal - Band aufbrachte. Tarja entschloß sich aus diesen Gründen Finnland zu verlassen und in Karlsruhe, Deutschland, weiter zu studieren. "Ich konnte mich in Finnland nicht mehr auf mein Studium konzentrieren, als Nightwish so berühmt wurde. Wir verkaufen dort mehr Platten als Popbands und haben für jedes unserer Alben Platin erhalten. Ich hatte kein Privatleben mehr. Jeder hat mich auf der Straße erkannt.Außerdem wurde ich in meiner Schule in Helsinki nicht respektiert. Ich hatte die Nase voll von meiner Situation und hatte dieses klassische Burn - out Syndrom. Ich musste die Notbremse ziehen. Nachdem ich nach Karlsruhe gegangen war, hatte sich mein Leben zum Besseren verändert."11 Tarjas Umzug und der strenge Stundenplan der Universität führten dazu, dass Nightwish eine einjährige Pause einlegten, bei der jedes Mitglied diversen Nebenprojekten nachging. Auch Tarja wandte sich neben dem Studium noch anderen Projekten zu. So nahm sie einige Songs für das "Infinity" - Album des Argentiniers Beto Vazquez auf. Darüber hinaus widmete sie sich wieder verstärkt ihrer Karriere im klassischen Bereich. Im Mai/Juni 2002 gab sie zusammen mit Marjut Paavilainen, Ingvild Storhaug und Izumi Kawakatzu einige Konzerte in Südamerika im Rahmen der "Noche Escandinava" - Tour, wobei der Schwerpunkt auf Werken skandinavischer Komponisten lag. Aufgrund des großen Erfolges, fand zwei Jahre später, im April/Mai 2004, eine zweite "Noche Escandinava" - Tour in Südamerika statt.
Trotz der längeren Pause verschwand aber Nightwish nicht vollständig von der Bildfläche. Im Mai 2002 erschien das vierte Album "Century Child" und erhielt innerhalb von nur zwei Stunden nach Veröffentlichung Gold und drei Wochen später Platin in Finnland. Im Sommer schloß sich eine dreimonatige Tour u.a. durch Südamerika und Europa an. Zum ersten Mal war Bassist Marco Hietala mit von der Partie und es machte sich zur Zufriedenheit aller ein ganz neues Bandgefühl breit. "Nun da Marco seinen Platz in den Reihen von Nightwish etwabliert hat, fühle ich mich in Livekonzerten auch besserer und sicherer, wenn jemand da ist, der mir auch mal mit Gesangparts aushelfen kann. Das sehe ich als wirklichen Vorteil für mich. Marco unterstützt mich in live - Situationen sehr viel, da ich jetzt nicht mehr die Einzige bin, die singen muss. Seine Unterstützung ist sehr wertvoll für mich; auch wenn ich aus dem einen oder anderen Grund mal einen schlechten Tag habe, ist er derjenige, an den ich mich immer wenden und mit dem ich darüber sprechen kann, was immer es ist, was mich gerade nervt. Er schafft es immer, unterstützende Worte zu finden."12
Nach einer längeren Pause, in der sich Tarja hauptsächlich ihrem Studium widmete, meldete sich die Band im Juni 2003 zurück und begab sich auf die "Summer of Innocence" - Tour, die Nightwish auch zum ersten Mal in die USA führte. In der Zwischenzeit war Tarja nach Finnland zurückgekehrt und hatte den Argentinier Marcelo Cabuli geheiratet, der Tarja auf Tour meistens begleitet. "Ich bin zurück nach Finnland gegangen, weil ich mich in Deutschland nicht ganz so wohl gefühlt habe und mein Studium war so weit vorangeschritten, dass ich nicht mehr viel zu tun hatte. Ich habe mein Zuhause einfach zu sehr vermisst und konnte es in Karlsruhe nicht mehr aushalten. Die Tatsache, so weit von meiner Familie weg zu leben und nicht in der Lage zu sein, sie zu sehen, wenn ich wollte, war einfach schlimm für mich."13
Nightwish`s Erfolg wurde in diesem Jahr auch von der finnischen Präsidentin Tarja Halonen gewürdigt. Sie lud Tarja und Marcelo am 6. Dezember 2003 zu den alljährlichen Festlichkeiten zu Ehren des finnischen Unabhängigkeitstages ein. Von den 2 Millionen Zuschauern, die die Veranstaltung über das Fernsehen mitverfolgten, wurde Tarja zur bestangezogensten Frau des Abends gewählt.
Nachdem die DVD "End of Innocence", die einen tiefgründigen Einblick in die Bandgeschichte gewährt, im Oktober 2003 veröffentlich wurde, folgte im Mai 2004 Nightwish`s fünftes und bisher imposantestes Album "Once". Die anschließende Tour, die im Sommer 2004 begann, ist die bisher größte der Bandgeschichte und führte Nightwish neben Europa und Südamerika auch in die USA, nach Japan und Australien.
Neben Nightwish widmete sich Tarja auch immer mehr ihrer Karriere im Bereich der klassischen Musik. Ende 2003 gab sie Gesangsunterricht in Buenos Aires, Argentinien. Es folgte eine zweite "Noche Escandinava" - Tour im Frühjahr 2004. Im Dezember 2004 veröffentlichte Tarja ihre erste eigene Single "Yhden Enkelin Unelma", welche in Finnland Platinstatus erreichte.
Als Sängerin mit einer klassisch ausgebildeten Stimme in einer Metal - Band hatte Tarja absolutes Neuland in einem sonst von der Männerwelt regierten Musikgenre betreten. "Durch Nightwish kam ich in Kontakt mit einem völlig fremden Musikstil, doch das war ein glücklicher Umstand für mich. Es gibt nicht viele ausgebildete Stimmen in diesem Genre und vor allem keine klassischen Sänger, die verrückt genug sind, es auszuprobieren."14 Tarja sah sich mit der Aufgabe konfrontiert, ihre Stimme auf eine Weise in Tuomas` Musik zu integrieren, die ihr einerseits Bewegungsfreiheit auf der Bühne erlaubte, andererseits ihrer Stimme aber nicht schadete - eine Herausforderung, die sie mit Bravour meisterte: "Ich brauchte drei Jahre bis ich wirklich gelernt hatte, meine klassisch ausgebildete Stimme in den Metal zu integrieren."15
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erlebte Nightwish jedoch einen jähen Umbruch. Nach dem Abschlusskonzert der Once - Tour im Oktober 2005 in der Hartwall Arena von Helsinki wurde Tarja von der Band durch einen offenen Brief gefeuert. Die Angelegenheit wurde gerade von den finnischen Medien übertrieben aufgebauscht und Tarja nahm in zwei Pressekonferenzen Stellung zu den Anschuldigungen. Ab diesem Zeitpunkt gingen Nightwish und Tarja getrennte Wege und Tarja widmete sich von nun an ausschließlich ihrer Solokarriere. Trotz der schwierigen Zeit, die sie nach der Trennung durchleben musste, fand im Dezember 2005 die erste Weihnachtstour statt. Tarja gab Konzerte in Finnland, Deutschland, Rumänien und Spanien und trug finnische, sowie international bekannte Weihnachtslieder vor. Die Tour verlief sehr erfolgreich und die Fans bekamen auch erstmals die Möglichkeit über ein VIP - Ticket Tarja näher kennenzulernen.
Im Jahr 2006 ging es mit Tarja´s Solokarriere weiter voran. Im Juli 2006 trat Tarja zum ersten Mal als Solokünstlerin an der Seite von Raimo Sirkiä im Rahmen des Savonlinna Opera Festivals auf und zog Fans aus vielen Ländern in die malerische Stadt im Saimaa Seengebiet.
Im Herbst folgte dann das UNICEF - Konzert "Tomorrow´s Child", wo Tarja zusammen mit dem Tapiola Chor in Espoo zugunsten von Kindern in Laos und Karelien aufgetreten ist. Insgesamt kamen 18688 € für UNICEF zusammen.
Den Höhepunkt fand das Jahr 2006 aber in der Veröffentlichung von Tarja´s Weihnachtsalbum "Henkäys Ikuisuudesta" und der anschließenden Weihnachtstour in Finnland und Russland. Auch "Henkäys Ikuisuudesta" kam sehr gut beim Publikum an und erreichte ebenfalls Platinstatus in Finnland.
Für 2007 ist nun die Veröffentlichung von Tarja´s erstem Soloalbum geplant, das von ihren Fans schon sehnsüchtig erwartet wird. Uneinig ist man sich in Fankreisen jedoch noch, ob man nun Rock oder Klassik auf dem neuen Album bevorzugt. Und somit wird mit Spannung erwartet, mit welchem Repertoire unser "Engel der Musik" ihre Fans überraschen wird.
Doch ob nun Klassik oder Metal, mit ihrer wunderbar kraftvollen und emotionsgeladenen Stimme und ihrem bezaubernden Charisma gelingt es Tarja immer, das Publikum in den Bann zu schlagen und die Herzen ihrer Zuhörer in Windeseile zu erobern. "Viele Male hatte ich das Gefühl als hätte ich einen Engel an meiner Seite. Viele Leute haben mir gesagt, ich hätte eine seltsame Kraft in mir und dass ich den Leuten wirklich etwas gebe. Vielleicht stimmt das. Ich empfange die Energie des Publikums und gebe sie durch mich zurück."16
Melanie Surma



Quellen der Zitate:
1http://oceansouls.beyondearcandy.com/interview112003swan.htm
2http://home.wanadoo.nl/seventh.son/tarjaturunen.htm
3http://home.wanadoo.nl/seventh.son/tarjaturunen.htm
4http://oceansouls.beyondearcandy.com/interview112003swan.htm
5Terrorizer #126, Dec 2004
6http://nighr /> 4http://oceansouls.beyondearcandy.com/interview112003swan.htm
5Terrorizer #126, Dec 2004
6http://nightwish.ath.cx/article/articleview/49/1/6 und http://nightwish.ath.cx/article/articleview/64/1/6/
7http://www.metal.de/stories.php4?was=story&id=259&search_highlight=nightwish
8http://nightwish.ath.cx/article/articleview/49/1/6
9http://oceansouls.beyondearcandy.com/interview112003swan.htm
10http://oceansouls.beyondearcandy.com/interview112003swan.htm
11http://nightwish.ath.cx/article/articleview/65/1/6/
12www.metal-rules.com/interviews/Nightwish-June2004.htm
13http://oceansouls.beyondearcandy.com/interview112003swan.htm
14Terrorizer #126, Dec 2004
15Terrorizer #126, Dec 2004
16Terrorizer #126, Dec 2004