Das gesamte westliche Gebiet wird von den Anden eingenommen, der längsten kontinentalen Gebirgskette der Erde. Hier befinden sich auch die beiden höchsten Vulkane der Welt, Ojos del Salado (6.880m) und Monte Pissis (6.795m). In den Vorgebirgen der Anden und auch im südlichen Feuerland befinden sich ausgedehnte Nadelwälder.
In den Hochlagen wachsen zahlreiche Kakteen und Dornsträucher. Die Blüte des Korallenbaumes ist eines der Nationalsymbole und wird auch "nationale Blume" genannt. Auch dem Kondor, Lamas, Guanakos und Pumas bieten die Anden Wohnraum.

Im Norden gedeihen tropische und subtropische Regenwälder mit zahlreichen tropischen Pflanzen wie Guakjakholzbaum und Quebracho. Darüber hinaus tummeln sich auch zahreiche Tierarten im Regenwald wie Jaguare, Ozelots, Tapire, Kolibirs, Piranhas etc.

Im mittleren Norden befindet sich der Gran Chaco der Gran Chaco, eine heiße Trockensavanne, der sich im Osten das Hügelland der Provinz Misiones anschließt. Hier kann man die Iguazú Wasserfälle bewundern, die zu den größten der Erde gehören.

Westlich und südlich von Buenos Aires befindet sich die Pampas, das landwirtschaftliche Zentrum des Landes. Es bietet große Weideflächen für die Rinder, deren Fleisch zu den Hauptexportgütern Argentinies gehört. Die wenig verbliebene ursprüngliche Vegetation zeichnet sich durch verschiedene Grasarten, Eukalyptus und Akazien aus. Außerdem ist in der Pampas neben Mähnenwölfen und Nandus auch das berühmte Gürteltier zu Hause.

Zwischen der Pampas und den Anden befindet sich das Gebirge Sierras Pampeanas; und schließlich ganz im Süden das dünn besiedelte Paragonien.